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Archiv 2011


28
Feb.
2011
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Die Französische Bulldogge ist ein angenehmer Hund mit ausgewogenem Temperament. Sie ist als Begleithund gezüchtet worden und diesen Zweck erfüllt sie hervorragend. Sie ist kein Hund, der übermäßig viel Bewegung benötigt, was nicht heißt, dass sie nicht freudig bei ausgedehnten Spaziergängen mitläuft. Da wird dann hier und da geschnüffelt und alles Interessante ausgiebig beäugt, denn neugierig und verspielt ist der Bully oft bis ins hohe Alter.

Sie ist nicht so unbeweglich und schwerfällig, wie die nahen Verwandten, die Englischen Bulldoggen. Aber für Jogger oder Extrem-Sportler sie nicht geeignet, da sie kein ausgesprochener Laufhund ist; man kann mit ihr aber durchaus Hundesport betreiben. Hier kommt es auf das individuelle Einzeltier an. Mancher "Bully" erfreut sich daran, die Wippen einer Hundeschule hinauf und hinab zu laufen, während andere sich hinsetzen und Sie einfach nur treuherzig anschauen werden.

Durch die relativ kurze Nase ist die Französische Bulldogge kein extrem ausdauernder Hund, läuft aber gerne einen gemütlichen Spaziergang von zwei Stunden mit. Vor allem bei heißem Wetter sollte man die Französische Bulldogge nicht überanstrengen. Da sich Hunde über die Atmung kühlen, hechelt sie aufgrund der kurzen Nase sehr stark. Vermeiden Sie also anstrengende Aktivitäten bei großer Hitze und lassen Sie "Bully" niemals lange im Auto alleine! Er könnte schnell überhitzen! Gehen Sie im Sommer in den Morgen-und Abendstunden spazieren oder bummeln Sie durch einen kühlen Wald. Bei großer Hitze werden die Aktivitäten der Französischen Bulldogge ruhiger, frisst dann oft weniger und schläft viel. Manche Bullys legen sich bei Ermüdungserscheinungen einfach hin und sind kaum zum Weiterlaufen zu bewegen.

Im übrigen verhält sich der Bully auch so, wenn er einfach keine Lust hat. Es kann sein, dass er bei starkem Regen nicht zum rausgehen zu bewegen ist. Und hier sind wir auch schon bei der Sturheit der Rasse angekommen. Wer
von seinem Hund absoluten Gehorsam erwartet, ist nicht für diese Rasse geeignet.

Die Französische Bulldogge hat ihren eigenen Kopf. Das heißt aber nicht, dass
sie deshalb schwer erziebar ist.
Durch die Verspieltheit und die Neugierde lernt sie schnell, aber sie hat eben ihren eigenen Kopf. Sie wird sicherlich nicht so auszubilden sein, wie ein Schäferhund, aber als Bullyliebhaber wollen sie dies auch nicht. Also keine Angst, auch als Hundeanfänger können Sie eine Französische Bulldogge erziehen. Mit Geduld, Liebe und Konsequenz (niemals mit Härte) kann man ihr vieles beibringen. Sie will ihrem Menschen gefallen und liebt es, gelobt zu werden. Schließlich will sie im Mittelpunkt stehen und genießt dies sehr. Aber wenn sie etwas nicht will, dann will sie nicht. Man kann ihr trotzdem kaum böse sein, denn sie setzt sich dann hin und schaut mit ihren treuherzigen Augen. Unweigerlich muss man über sie lachen. Sie spielt gerne den Clown und lässt viel mit sich anstellen. Wenn sie von Welpenalter an, positiven Kontakt zu Kindern hatte, liebt sie diese über alles. Vielleicht ist es die unbeschwerte fröhliche Verspieltheit, die beide gemeinsam haben. Sie ist immer für Unfug bereit.

Die Französische Bulldogge will vollwertiges und integriertes Familienmitglied sein und ist für die Zwingerhaltung völlig ungeeignet, da sie sich immer in der Nähe von Menschen aufhalten möchte. Bei Spaziergängen ist das von Vorteil, sie entfernt sich selten weit von ihrem Menschen. Erfreulicherweise besitzt sie keinen starken Jagdtrieb. Von klein an gewöhnt, lebt sie problemlos mit anderen Haustieren zusammen. Ist sie es aber lange Zeit gewohnt, der alleinige Mittelpunkt in Ihrem Leben zu sein, neigt sie manchmal zu Eifersucht.

Einsamkeit ist für die Französische Bulldogge das Schlimmste. Daher sollten Sie nicht ganztags berufstätig sein. Die Französische Bulldogge sollte nicht länger als 4-6 Stunden alleine bleiben, sonst verkümmert sie.

Die Französische Bulldogge ist eine der liebebedürftigsten und liebevollsten Rassen. Sie ist sehr anhänglich und verschmust. Sie braucht viel Zuwendung und möchte ein angenehmes Leben führen. Sie liebt das Sofa und wenn man sich nicht konsequent von Anfang an gegen ihren flehenden Blick wehrt, wird sie schnell den Weg ins Bett finden.
Wenn Sie am Schreibtisch sitzen, möchte sie auf Ihrem Schoss Platz nehmen. Geht das nicht, muss zumindest der Körperkontakt vorhanden sein. Sie legt ihr Köpfchen auf ihre Füße und wartet dösend darauf, dass Sie sich wieder mit ihr beschäftigen. Wenn es Sie schnell nervt, dass Ihnen jemand auf Schritt und Tritt folgt, sind Sie nicht für den "Bully" geeignet.

Durch die kompakte Größe und das angenehme Wesen kann man die Französische Bulldogge fast überall mitnehmen. Sie ist ein furchtloser wachsamer Hund, aber kein Kläffer. Bei einem ungewohnten Geräusch oder fremden Personen schlägt sie kurz an. Dies schlägt dann aber schnell in freudiges Grunzen um, wird sie freundlich begrüßt. Daher ist sie auch für Mietwohnungen geeignet, es wird selten Beschwerden von Nachbarn geben.

Generell begegnet sie jedem mit freundlichem Selbstbewusstsein. Sie benimmt sich sittlich und betrachtet jeden und alles neugierig. Manchmal ist sie fast schon zu zutraulich und will jeden sofort begrüßen, der ihr begegnet. Meistens läuft sie zielstrebig aufjeden fremden Hund zu, was in manchen Fällen von anderen Hunden als dominantes Auftreten verstanden wird. Durch ihre angeborene kurze Rute kann die Bulldogge das freudige Begrüßen anderen Hunden nicht sichtbar mitteilen. Manche Hunde und Menschen interpretieren das aufgeregte Hecheln und Grunzen als Knurren. Daher sollten Begegnungen mit Unbekannten vorsichtig herbeigeführt werden.

Viele stellen die Frage, ob sie schnarcht. Manche tun es, manche nicht. Je kürzer die Nase und je enger die Nasenlöcher, desto mehr neigt der Hund zum Schnarchen. Eines ist aber sicher: das Grunzen und Schnorcheln gehört zur Ausdrucksweise der Bulldogge. Fühlt sie sich wohl, schnurrt sie fast wie eine Katze oder grunzt wohlig. Ist sie empört, schnaubt sie wie ein Bulle. Oder sie ist hocherregt und läuft aufgeregt hechelnd und schnorchelnd herum.

Bully ist kein großer Schwimmer, durch die kurzen Beinchen schwimmt er eher schlecht als recht. Doch vielen macht einfach das Planschen im Wasser Spaß. Zwingen Sie ihren Hund nie zum Schwimmen, wenn er nicht selbst ins Wasser hineingeht.

Die Französische Bulldogge ist ein angenehmer Begleithund, der keine extremen Angewohnheiten hat und sich jeder Situation gut anpasst. Sie will vollwertiges Familienmitglied sein und ist immer fröhlich und verspielt. Es gibt für sie nichts schöneres, als im Kreise der Familie leben zu dürfen.
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Beitragvon Sven1309 » 28. Feb 2011, 09:52


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